Das Rifugio Vincenzo Lancia steht auf 1.825 m in den Vizentinischen Alpen – dort wo der Europäische Fernwanderweg E5 von Trient nach Verona die Höhen zwischen Col Santo und Monte Buso quert. Die Schutzhütte der SAT-Sektion Rovereto nutzen wir als Stützpunkt für Alpenüberquerungen auf dem E5 und Touren entlang des Friedenswegs Sentiero della Pace.
Von der Hütte führen die Wege zu den Gipfeln Col Santo (2.111 m) und Monte Buso (2.087 m) – in den Stollen aus dem Ersten Weltkrieg am Monte Buso sind Dinosaurierspuren erhalten. Das Rifugio steht am Übergang zwischen den steilen Südhängen zur Vallarsa und den sanfteren Nordflanken Richtung Alpe di Pozza. Die glutenfreie Küche des Rifugio Vincenzo Lancia entstand in Zusammenarbeit mit der italienischen Zöliakie-Vereinigung AIC.
Übernachten auf dem Rifugio Vincenzo Lancia:
Die Berghütte hat 50 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 4 Plätzen steht als Bivacco Invernale zur Verfügung. Das Rifugio wurde 1938 erbaut und nach dem Turiner Autobauer und Rennfahrer Vincenzo Lancia benannt, dessen Familie den Bau finanzierte.
Zustieg zum Rifugio Vincenzo Lancia:
Der kürzeste Anstieg führt von der Malga Cheserle (1.440 m) in 1 Stunde 15 Minuten über 385 Höhenmeter zur Hütte. Weitere Zustiege starten in Giazzera (730 Hm, 2,5 Stunden), Anghebeni (1.176 Hm, 4 Stunden) oder Valmorbia (1.155 Hm, 4,5 Stunden). Übergänge führen zum Rifugio Achille Papa (2,5-3 Stunden), zum Passo della Borcola (3 Stunden) oder zum Passo Pian delle Fugazze (4 Stunden).
