Das Ramolhaus steht auf 3.006 m auf einem Felskopf – dem „Köpfle" – über der Zunge des Gurgler Ferners. Die Schutzhütte der Sektion Hamburg und Niederelbe nutzen wir als hochalpinen Stützpunkt in den Ötztaler Alpen für Gletschertouren und Gipfelbesteigungen.
Von hier führen die Routen auf den Ramolkogel (3.550 m) und den Schalfkogel (3.540 m). Das Ramolhaus steht im Zentrum eines weitläufigen Tourengebiets: Übergänge führen zur Langtalereckhütte, zum Hochwildehaus und über das Ramoljoch zur Martin-Busch-Hütte. Der Standort auf dem Felskopf bietet freien Blick auf die umliegenden Gletscher und Dreitausender.
Übernachten auf dem Ramolhaus
Die Berghütte bietet 52 bis 63 Schlafplätze. Eine Materialseilbahn verbindet das Ramolhaus mit der tiefer gelegenen Langtalereckhütte – für den Gepäcktransport bei längeren Durchquerungen.
Zustieg zum Ramolhaus
Der Aufstieg beginnt in Obergurgl auf 1.927 m. Über die Piccard-Brücke – eine Hängebrücke seit 2017 – führt der Weg in 4 Stunden und 1.100 Höhenmetern zur Hütte. Der Steig führt durch hochalpines Gelände hinauf zum Standort auf 3.006 m.
Gut zu wissen
Das Ramolhaus wurde 1881 bis 1883 erbaut und später mehrfach erweitert – 1898, 1929 und zuletzt 2005. Der Übergang über das Ramoljoch erfordert bei der Querung eine Leiter und leichte Kletterei.
