Die Pfeishütte steht auf 1.922 m am Talschluss des Samertales – im südlichen Karwendel, wo sich die schroffen Kalkrippen zu einem weiten Kessel öffnen. Die Schutzhütte der Sektion Innsbruck des Österreichischen Alpenvereins nutzen wir als Stützpunkt für Wanderungen auf dem Karwendel Höhenweg.
Von hier führen die Wege zur Pfeisspitze und zur Rumer Spitze. Über das Stempeljoch erreichen Bergwanderer in drei Stunden das Hallerangerhaus oder die Bettelwurfhütte. Der anspruchsvolle Übergang zum Solsteinhaus über den Goetheweg dauert sieben Stunden – eine Tour durch das Herz des Karwendels.
Übernachten auf der Pfeishütte
Die Hütte bietet 60 Schlafplätze. Duschen mit Warmwasser sind vorhanden. Die originalgetreue Holzvertäfelung von 1927 prägt noch heute die Stuben. Seit 2017 steht die Pfeishütte unter Denkmalschutz. Ein unversperrter Winterraum im Nebengebäude bietet Schutz für Notfälle.
Zustieg zur Pfeishütte
Der Hauptzustieg führt von Scharnitz durch das lange Samertal – 958 Höhenmeter bergauf, rund fünf Stunden Gehzeit. Kürzer, aber steiler: Von der Station Hafelekar sind es nur 334 Höhenmeter im Abstieg, eineinhalb bis zweieinhalb Stunden. Der längste Anstieg startet in Absam am Halltaleingang – 1.348 Höhenmeter durch das wilde Karwendel.
Gut zu wissen
Die Pfeishütte trägt seit 1999 das Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten. Solarstrom versorgt die Hütte, eine vollbiologische Kläranlage reinigt das Abwasser. Das Trinkwasser kommt aus zwei Quellen und wird über ein Pumpsystem zur Hütte geleitet. Zahlung nur in bar, Mobilfunkempfang vorhanden.
