Die Neue Reichenberger Hütte steht auf 2.586 m am Bödensee in der Lasörlinggruppe – im Herzen der Hohen Tauern. Die Berghütte der Sektion Reichenberg des ÖAV nutzen wir als Ausgangspunkt für Touren auf die umliegenden Dreitausender und für Hüttenübergänge in diesem Teil der Osttiroler Alpen.
Von hier führen die Routen auf das Keeseck (3.173 m) und die Reichenberger Spitze (3.030 m). Die Hütte verbindet mehrere Täler – Übergänge führen zur Clarahütte, zur Lasörlinghütte (5 Stunden) und zur Lasnitzenhütte (3,5 Stunden). Weitere Verbindungen bestehen zur Lenkjöchlhütte, Bergerseehütte und Barmer Hütte. Die exponierte Lage am Bödensee macht die Neue Reichenberger Hütte zum zentralen Stützpunkt für Durchquerungen der Lasörlinggruppe.
Übernachten auf der Neuen Reichenberger Hütte
Für den Notfall steht ein unbeheizter Winterraum zur Verfügung – er steht im Windfang zwischen erster und zweiter Eingangstür, ohne jegliche Ausstattung.
Zustieg zur Neuen Reichenberger Hütte
Der Hauptzustieg führt von Sankt Jakob in Defereggen in 4 Stunden über 1.200 Höhenmeter zur Hütte. Alternativ erreicht man die Neue Reichenberger Hütte vom Parkplatz Ströden bei Hinterbichl – ebenfalls in etwa 4 Stunden.
Gut zu wissen
Die heutige Hütte wurde 1926 erbaut – als Ersatz für die ursprüngliche Reichenberger Hütte bei Cortina d'Ampezzo in Venetien, die nach dem Ersten Weltkrieg enteignet worden war.
