Die Martin-Busch-Hütte steht auf 2.501 m am Talschluss des Niedertals – dort wo das Ötztal bei Vent in die hochalpine Gletscherwelt der Ötztaler Alpen übergeht. Die Schutzhütte der Sektion Berlin des Deutschen Alpenvereins dient uns als Stützpunkt für Hochtouren auf die umliegenden Dreitausender und die Skidurchquerung der Venter Runde.
Von der Martin-Busch-Hütte führen die Routen auf den Similaun (3.606 m) und die Hintere Schwärze (3.628 m) – beides aussichtsreiche Gipfelziele mit Blick auf die vergletscherten Weiten der Ötztaler Alpen. Die Fundstelle des "Ötzi" am Tisenjoch erreicht man in einer Tageswanderung. Im Winter nutzen wir die Hütte als Station der mehrtägigen Venter Runde, die über mehrere Gletscher und Jöcher durch das Herz der Ötztaler führt.
Übernachten auf der Martin-Busch-Hütte
95 Schlafplätze stehen zur Verfügung. Duschen und Waschräume sind vorhanden, Handyempfang ebenfalls – WLAN gibt es nicht. Die Zahlung erfolgt bar. Ein unversperrter Winterraum bietet Schutz bei Schlechtwetter oder außerhalb der Bewirtschaftung. Direkt neben der Martin-Busch-Hütte steht ein alter Schafpferch.
Zustieg zur Martin-Busch-Hütte
Von Vent führt ein Fahrweg in etwa 3 Stunden zur Hütte – 750 Hm stetig ansteigend durch das Niedertal, vorbei an den Grundmauern der alten Samoar-Hütte, die 1961 durch eine Lawine zerstört wurde. Der breite Weg macht den Zustieg auch bei schlechten Verhältnissen möglich.
Gut zu wissen
Die heutige Martin-Busch-Hütte wurde 1938 als "Hermann-Goering-Haus" begonnen und erst 1953 fertiggestellt. Benannt ist sie nach Martin Busch, einem langjährigen DAV-Funktionär. Seit 2021 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. 2022 erhielt die Hütte das Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten – ein Zeichen für nachhaltigen Betrieb im sensiblen Hochgebirge.
Öffnungszeiten
Ausstattung
Währung & Bezahlung
Standort der Unterkunft
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