Auf 2.585 m, am Ende des Martelltals im Nationalpark Stilfserjoch, steht die Martellerhütte. Die Schutzhütte des AVS Sektion Martell nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren in der Ortlergruppe – hier beginnen die Anstiege zu den vergletscherten Dreitausendern des südlichen Ortlergebiets.
Von der Hütte aus führen die Routen auf den Monte Cevedale (3.769 m) und die Zufallspitze (3.757 m) – zwei markante Gipfel der zentralen Ortlergruppe. Die Martellerhütte ist Ausgangspunkt für unsere Hochtourenwoche Ortlergruppe und für geführte Schneeschuhtouren am Cevedale. Übergänge führen zur Zufallhütte (2.265 m) und über hochalpines Gelände zur Casati-Hütte (3.254 m).
Das wilde Martelltal endet in einem weiten Talkessel, umrahmt von vergletscherten Gipfeln. Im Winter verwandelt sich die Landschaft in ein stilles Schneeschuhrevier – die sanften Hänge unterhalb des Cevedale bieten sichere Routen abseits der sommerlichen Hochtourenwege.
Übernachten auf der Martellerhütte:
Die Hütte bietet 69 Schlafplätze – 40 Schlafplätze im Haupthaus und 19 Schlafplätze im Nebengebäude. Ein Winterraum mit 10 Schlafplätzen steht ganzjährig zur Verfügung.
Zustieg zur Martellerhütte:
Vom Parkplatz Hintermartell führt der Weg in 2 Stunden zur Hütte – 530 Höhenmeter durch das wilde Talende, vorbei an den letzten Lärchen hinauf in die hochalpine Zone der Ortlergruppe.
Gut zu wissen:
Die Martellerhütte entstand 1980 als Gemeinschaftsprojekt der AVS-Sektionen Mals, Vinschgau, Untervinschgau, Martell und Lana. Nach einem Umbau 2006-2007 präsentiert sie sich als moderner Stützpunkt im Herzen des Nationalparks Stilfserjoch.
