Die Grasleitenhütte steht auf 2.134 m inmitten der Dolomiten – eine der ältesten Schutzhütten der Region, erbaut 1887 von der Sektion Leipzig. Die traditionsreiche Berghütte nutzen wir als Stützpunkt für Touren auf den Kesselkogel (3.004 m) und die Roterdspitze (2.655 m).
Von der Grasleitenhütte aus erreicht man die zentralen Dolomitengipfel. Der Kesselkogel ragt als markanter Dreitausender über dem Talschluss auf, die Roterdspitze mit ihrem charakteristischen Gipfelaufbau. Die exponierte Lage ermöglicht direkten Zugang zu den felsigen Graten und steilen Rinnen dieser Bergwelt. Im Sommer ziehen Bergsteiger über die schroffen Felswände, im Winter orientieren sich Skitourengeher an den weitläufigen Hängen.
Übernachten auf der Grasleitenhütte
Die Berghütte verfügt über 58 Schlafplätze. Ein Winterraum steht für Touren außerhalb der Bewirtschaftungszeiten zur Verfügung. Die Grasleitenhütte wird seit 2015 von einer paritätischen Kommission mit AVS und CAI betrieben – eine Besonderheit in der Hüttenlandschaft der Dolomiten.
Zustieg zur Grasleitenhütte
Der Aufstieg beginnt im Weißlahnbad auf etwa 1.150 m. Über 980 Höhenmeter führt der Weg in rund 3 Stunden zur Hütte – Trittsicherheit ist auf dem teils felsigen Steig erforderlich. Der Pfad führt zunächst durch lichten Bergwald, bevor er in die kargen Schuttfelder der Hochlagen übergeht.
Gut zu wissen
Die Grasleitenhütte blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1887 von der Sektion Leipzig des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins erbaut, wurde sie 1909 auf die heutige Kapazität erweitert. Damit gehört sie zu den geschichtsträchtigsten Berghütten der Dolomiten.
