Die Göppinger Hütte steht auf 2.245 m auf dem Gamsboden-Hochplateau zwischen oberem Lechtal und Großem Walsertal. Die Berghütte der DAV-Sektion Hohenstaufen-Göppingen nutzen wir als Stützpunkt für geführte Touren durch das Lechquellengebirge – vor allem für die mehrtägige Lechquellenrunde.
Das Karstplateau rund um die Göppinger Hütte öffnet den Blick auf die schroffen Gipfel des Lechquellengebirges. Von hier führen Wege zur Braunarlspitze (2.649 m) und zur Hochlichtspitze (2.600 m). Die exponierte Lage auf dem kargen Hochplateau macht die Hütte zum Orientierungspunkt zwischen den tief eingeschnittenen Tälern.
Ein Propellerdenkmal nahe der Hütte erinnert an den Absturz eines RAF-Bombers im Jahr 1940 – ein stilles Mahnmal in der hochalpinen Landschaft des Lechquellengebirges.
Übernachten auf der Göppinger Hütte
Die Berghütte hat 35 und 40 Schlafplätze in zwei getrennten Bereichen. Der Winterraum fasst 12 Schlafplätze. Die Wasserversorgung ist eingeschränkt – Trinkwasser muss mitgebracht werden, das UV-behandelte Wasser dient nur zum Waschen. Strom liefern Solarpaneele und ein Dieselaggregat.
Zustieg zur Göppinger Hütte
Der Hauptzustieg führt vom Unteren Älpele bei Zug (1.562 m) über den Südhang zur Hütte – 683 Höhenmeter in rund 2 Stunden. Alternative Routen starten in Schröcken über den Butzensee oder über Fürkele und Weimarer Steig. Von Sonntag führt der Weg über die Metzgertobelalpe in 3,5 Stunden zur Göppinger Hütte.
Gut zu wissen
Die Göppinger Hütte wurde 1913 erbaut und zwischen 2007 und 2013 umfassend renoviert. Eine 2,5 km lange Materialseilbahn versorgt die Hütte – eine technische Meisterleistung im hochalpinen Gelände.
