Die Fridolinshütte steht auf 2.111 m am Fuß des Tödi – umgeben von den Felswänden des Bifertenstocks und dem Bifertengletscher. Die SAC-Hütte der Sektion Tödi dient uns als Stützpunkt für die geführte Skitour auf den Tödi (3.614 m), den höchsten Gipfel der Glarner Alpen.
Von der Terrasse blickt man direkt auf die 800 m hohen Felswände des Bifertenstocks (3.418 m). Der Bifertengletscher zieht sich vom Tödi herab – eine der klassischen Skitourenabfahrten der Schweiz. Die exponierte Lage macht die Fridolinshütte zum hochalpinen Ausgangspunkt im Herzen der Glarner Alpen. Im Winter prägen Schnee und Eis die Landschaft – die gewaltigen Dimensionen der Bergwelt werden erst hier oben spürbar.
Übernachten auf der Fridolinshütte
Die Berghütte bietet 55 Schlafplätze. Ein Waschraum ist vorhanden, im Winter gibt es kein fließendes Wasser. Der Strom ist begrenzt. Nur Barzahlung möglich. Die funktionale Ausstattung entspricht dem hochalpinen Standort – hier zählt die Lage direkt am Berg.
Zustieg zur Fridolinshütte
Der Aufstieg beginnt in Tierfehd und führt über 1.300 Höhenmeter zur Hütte – etwa 4 Stunden Gehzeit. Der Weg zieht sich durch das Tal hinauf, vorbei an Lawinenkegeln und über steile Bergflanken. Von der Fridolinshütte sind Übergänge zur Claridenhütte über Obersand und Ochsenstock (3 Stunden) sowie zur Planurahütte über Obersand (4 Stunden) möglich.
Gut zu wissen
Die heutige Fridolinshütte wurde 1920/21 nach Plänen von Hans Leuzinger erbaut. Die alte Hütte von 1890 steht noch in der Nähe – ein Zeugnis der langen Alpingeschichte am Tödi. Generationen von Bergsteigern starteten von hier ihre Touren auf den höchsten Glarner Gipfel.
