Die Ennstaler Hütte auf 1.544 m ist die älteste Schutzhütte im Nationalpark Gesäuse – seit 1885 steht sie im Herzen der Ennstaler Alpen. Die Berghütte der Sektion Steyr des ÖAV dient uns als Stützpunkt für Touren im wilden Kalkgebirge zwischen Tamischbachturm und Tieflimauer.
Der markante Tamischbachturm (2.035 m) ragt als schroffer Kalkzahn über der Hütte auf. Auch die Tieflimauer (1.820 m) zeigt die für das Gesäuse typischen steilen Felswände. Die Ennstaler Hütte steht abgeschieden im Nationalpark – kein Strom aus der Steckdose, kein fließendes Wasser, dafür unverfälschte Bergwelt.
Übernachten auf der Ennstaler Hütte
35 Schlafplätze stehen in der traditionsreichen Berghütte zur Verfügung. Ein Notraum ist vorhanden. Waschmöglichkeiten gibt es, aber keine Dusche. Hüttenschlafsäcke sind selbst mitzubringen. Auf der Terrasse hat man Handyempfang.
Zustieg zur Ennstaler Hütte
Von Gstatterboden führt der Hauptzustieg in 2,5 bis 3 Stunden zur Hütte – 980 Höhenmeter durch die wilde Bergwelt des Gesäuses. Wer das Mountainbike nutzt und bis zur Hochscheibenalm auf 1.200 m radelt, verkürzt den Zustieg auf etwa eine Stunde. Alternative Zustiege führen von Sankt Gallen über den Erbsattel oder von Großreifling zur Hütte.
Gut zu wissen
1885 errichtete die Wiener Alpine Gesellschaft "Ennstaler" die erste Schutzhütte in den Ennstaler Alpen. Die Sektion Steyr übernahm die Hütte 1924 und erweiterte sie 1930. Heute steht sie mitten im Nationalpark Gesäuse – ein Stück alpiner Geschichte in unberührter Natur.
