Die Brunnenkopfhütte steht auf 1.602 m in den Ammergauer Alpen – eine ehemalige Königsjagdhütte, die heute als Schutzhütte der Sektion Bergland des DAV steht. Von hier blickt man hinab auf Schloss Linderhof, während ringsum die bewaldeten Gipfel der Ammergauer aufragen. Die denkmalgeschützte Hütte nutzen wir als Stützpunkt für die Durchquerung der Ammergauer Alpen.
Die Gipfelziele von der Brunnenkopfhütte: Große Klammspitze (1.924 m) und Feigenkopf (1.866 m) – beide aussichtsreiche Wandergipfel über den Wäldern des Graswangtals. Die Hütte steht am Fernwanderweg E4 und am Maximiliansweg, passend für mehrtägige Touren durch die stillen Ammergauer Berge.
Übernachten auf der Brunnenkopfhütte
36 Schlafplätze stehen in der historischen Berghütte zur Verfügung. Die Ausstattung ist einfach und funktional mit fließendem Wasser. Ein Winterraum ist nicht vorhanden.
Zustieg zur Brunnenkopfhütte
Der Hauptzustieg führt von Schloss Linderhof (937 m) durch den Wald hinauf zur Hütte – 660 Höhenmeter in knapp zwei Stunden. Alternativ erreicht man die Brunnenkopfhütte vom August-Schuster-Haus am Pürschling (1.564 m) in etwa drei Stunden Gehzeit.
Gut zu wissen
König Maximilian II. ließ die Brunnenkopfhütte 1856 als Jagdhütte errichten, später nutzte sie auch sein Sohn Ludwig II. Nach dem Ende der Monarchie übernahm 1919 die DAV Sektion Bergland das Gebäude und eröffnete es 1922 als Schutzhütte für Bergsteiger.
