Die Biberacher Hütte steht auf 1.846 m am Schadonapass – dem historischen Übergang zwischen Bregenzerwald und Großem Walsertal. Als erste Hütte des Alpenvereins im Lechquellengebirge wurde sie 1911 im Stil der Bregenzerwälder Häuser mit Schindelverkleidung erbaut. Die Schutzhütte der DAV Sektion Biberach dient uns als Stützpunkt für die mehrtägige Lechquellenrunde.
Von der Biberacher Hütte führen Wege zu Hochkünzelspitze (2.397 m) und Rothorn (2.239 m). Der Weiterweg führt zur Freiburger Hütte auf 1.931 m.
Übernachten auf der Biberacher Hütte
110 Schlafplätze stehen in der bewirtschafteten Hütte zur Verfügung. Ein Winterraum mit 20 Plätzen bleibt ganzjährig zugänglich. Seit 2002 ist die Biberacher Hütte ans öffentliche Stromnetz angeschlossen.
Zustieg zur Biberacher Hütte
Der Hauptzustieg führt von Schröcken (1.269 m) in 2 bis 2,5 Stunden über 577 Höhenmeter zum Schadonapass. Alternativ steigt man vom Buchboden in 2,5 bis 3 Stunden auf. Der historische Schadonapass auf 1.840 m markiert den alten Handelsweg zwischen den Tälern.
Gut zu wissen
Der Generalumbau der Biberacher Hütte 1978-1980 erforderte fast 800 Hubschrauberflüge für den Materialtransport – die exponierte Lage am Pass macht jeden Baufortschritt zur logistischen Herausforderung.
