Die Berglhütte steht auf 2.188 m am Bergl, unterhalb des Pleisshorngrates im Nationalpark Stilfserjoch. Die Schutzhütte der CAI Sektion Meran nutzen wir als Stützpunkt für die Besteigung des Ortlers – mit 3.905 m der höchste Berg der Ostalpen außerhalb der Bernina-Gruppe. Von hier führen die Routen zur Thurwieserspitze (3.652 m) und zu den Übergängen ins benachbarte Sulden.
Der markante Pleisshorngrat prägt die Landschaft oberhalb der Hütte. Nach Norden öffnet sich der Blick auf die vergletscherte Ortler-Nordwand, nach Süden ins Trafoital. Die Berglhütte steht am Normalweg auf den Ortler – dem Weg der Erstbesteiger von 1804. Im Sommer starten Bergsteiger von hier zu den Gletschertouren, im Winter ist die Hütte Stützpunkt für Skitouren im Ortlergebiet.
Übernachten auf der Berglhütte
26 Schlafplätze stehen in der Schutzhütte zur Verfügung. Die kompakte Berglhütte bietet das Nötige für die Übernachtung vor der Gipfeltour – mehr nicht, aber das genügt im Nationalpark Stilfserjoch.
Zustieg zur Berglhütte
Von Trafoi auf 1.605 m führt der Weg in 1,5 bis 2 Stunden zur Hütte – 583 Höhenmeter durch die Bergwälder des Nationalparks. Der gut markierte Steig zieht sich stetig bergan zum Bergl. Von der Payerhütte (3.020 m) erreicht man die Berglhütte in 2,5 Stunden Abstieg, von der Tabarettahütte dauert der Übergang 6 Stunden.
Gut zu wissen
Die heutige Berglhütte wurde 1897 als Hamburger Hütte durch die Sektion Hamburg des DÖeAV erbaut – sie ersetzte die erste Arninghütte von 1884. Seit 1956 trägt sie den Namen Berglhütte, benannt nach Aldo und Vanni Borletti.
