Annapurnatrekking mit Tilicho Lake

Der Nepal Trekking-Klassiker auf alten Pfaden neu definiert

Neu
Alle 25 Fotos ansehen

Der Annapurna Trek gehört zu den absoluten Klassikern in Nepal. Logisch. Kaum ein anderes Trekking vereint so viele unterschiedliche Landschaften auf engem Raum. Innerhalb weniger Tage gelangst du von den eisigen Höhen am Tilicho Lake zu den heißen Quellen von Tatopani – mitten zwischen Bananenstauden. Karge Hochgebirgslandschaften mit Yakherden und Hirten wechseln sich mit Apfelplantagen, Gerstenfeldern und dichten Rhododendronwäldern ab. Rhododendronblüte draußen, Eisblumen am Fenster der Lodge. Hier kannst du tatsächlich fast alles erleben. Die spärlich befahrene Schotterstraße vermeiden wir weitgehend und folgen stattdessen alten Hirtenpfaden und ursprünglichen Trekkingwegen. Dazu ist der Trek gespickt mit Ausblicken auf gleich drei Achttausender: Den Anfang macht der Manaslu mit 8.163 Metern. Danach rückt die namensgebende Annapurna mit 8.091 Metern ins Blickfeld, und zum Finale steht schließlich der gewaltige Dhaulagiri über dem Tal der Kali Gandaki. Vor dem hohen Pass Richtung Mustang setzen wir bewusst noch einen weiteren Höhepunkt: Wir verlassen die klassische Hauptroute und wandern hinauf zum Tilicho Lake, der auf knapp 5.000 Metern abgeschieden in einer Welt aus Fels, Schnee und Eis liegt. 15 Tage Trekking – von den eisigen Höhen am Tilicho Lake bis hinunter in die subtropischen Täler am Fuß des Annapurna-Massivs.

23 Tage
min. 2, max. 10
Durchgeführt von unserem Partner weltweit!

Bergsteigerschule Watzmann - Deine Vorteile Deshalb sind wir der richtige Partner für diese Tour.

  • Trekkingreise in Kleingruppe mit maximal 10 Personen!
  • Deutschsprachiger Partner vor Ort
  • Abstecher zum Tilicho Lake 
  • Etablierte große Trekkingunterkünfte und Lodges 
  • Trekking über den Thorong La Pass mit optimaler Höhenanpassung
  • Umgeben von drei Achttausendern in kontrastreichen Landschaften mit uralten Traditionen
  • Etappen lediglich mit Tagesrucksack
  • Sightseeing Kathmandu
  • Entspannen am Phewa See bei Pokhara 
  • Inkl. Flug ab/bis München oder Frankfurt
Jetzt buchen - später zahlen

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel 3 Tage vor Reisebeginn bei sicherer Durchführung! Gültig seit 15.03.2020

Reiseprogramm So ist der reguläre Ablauf dieser Reise. Abweichungen aufgrund von Wetter / Verhältnissen sind möglich!

Tourbeginn: Regulär 12:00 Uhr Kathmandu
Tourende: Voraussichtlich 09:00 Uhr Kathmandu


8000er in Sicht: Von Dharapani nach Chame | 2.670 m

Durch dichte Tannen- und Kiefernwälder verlassen wir Dharapani. Es geht – logischerweise – weiter bergauf. Aber: Wir könnten uns gerade am Mittelmeer befinden, so duftet es nach Kiefernwäldern. Rechts und links liegen Felder, auf denen Kartoffeln angebaut werden. Es sind die besten, die ihr jemals essen werdet! Nun kommt ein steiler Anstieg nach Timang. Und jetzt bitte umdrehen. Hinter euch taucht der Manaslu (8.163 m) auf. Der erste Achttausender auf dieser Runde. Wir wandern noch zwischen Apfelgärten und erreichen nach einer guten Stunde Chame, den Verwaltungssitz der Region Manang. Über dem Ort stehen der Lamjung Himal und die eisige Westflanke der Annapurna II. Jetzt sind sie greifbar nah – die hohen Berge.

1200 Hm400 Hm5 - 6 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

1. Tag:
Abflug in Deutschland

Die Flüge nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt, starten in Deutschland meist am Nachmittag und gehen über Nacht und über den Orient.

2. Tag:
Ankunft in Kathmandu

Nach der Landung am Tribhuvan International Airport fahren wir in etwa 30 bis 45 Minuten zu unserem Hotel im buddhistischen Zentrum von Kathmandu dem Stadteil Bodanath. Der restliche Tag bleibt zum Ankommen und Erholen. Bei einer Reisebesprechung lernen wir den Ablauf der kommenden Tage kennen und überprüfen gemeinsam die Ausrüstung.

Rokpa GuesthouseFrühstück

3. Tag:
Heilige Stätten und Trubel in Kathmandu

Heute entdecken wir einige der bedeutendsten Kulturstätten des Kathmandu-Tals. Da unser Hotel direkt an der Stupa von Boudhanath liegt, ist sie natürlich unser erstes Ziel. Fasziniert beobachten wir die buddhistischen Mönche und Nonnen bei ihren täglichen Rundgängen. Der Duft von Räucherkerzen liegt in der Luft. Überall klingeln Gebetsglocken und dazu das Summen des „Om mani padme hum“. So kann Nepal beginnen. Am Nachmittag besuchen wir den Durbar Square von Patan mit seiner fein gearbeiteten Newari-Architektur und erleben am Pashupatinath-Tempel die hinduistischen Rituale der Totenbestattung am Bagmati-Fluss. Danach packen wir unsere Ausrüstung, und wer mag, besucht noch einmal die von Kerzen erleuchtete Stupa direkt beim Hotel. Es lohnt sich!

Rokpa GuesthouseHalbpension

4. Tag:
Das Trishuli Tal: Fahrt von Kathmandu über Besisahar nach Jagat (1.300 m)

Früh am Morgen verlassen wir das Kathmandu-Tal und folgen zunächst dem Prithvi Highway entlang des Trishuli. Ab und zu spitzen schon die ersten schneebedeckten Gipfel des Himalaya zu uns hinunter. Im Fluss toben die Wellen und darauf die Raftingboote. Ein kurzer Zwischenstopp für eine Bananenstaude. Nichts dagegen! Ab Besisahar wird die Straße deutlich rauer, wir halten direkt auf das Gebirge zu. Auf einer schmalen Bergpiste fahren wir tief hinein in das Tal des Marsyangdi. Nach etwa acht bis neun Stunden und rund 185 Kilometern erreichen wir Jagat, ein traditionelles Steindorf inmitten steiler, terrassierter Berghänge.

Landestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

5. Tag:
Der erste Trekkingtag nach Dharapani | 1.860 m

Unsere erste richtige Trekkingetappe folgt dem Marsyangdi-Fluss. Dieser begleitet uns bis weit hinter Manang. Seit einigen Jahren windet sich auch eine schwer zu befahrende Straße durch dieses Tal, doch wir nutzen weitestgehend die alten Hirten- und Handelspfade der Bewohner. Schmale Pfade und Steintreppen ziehen am Fluss entlang, und schon tauchen die ersten Spannbandbrücken auf. Wir nennen sie gemeinhin Hängebrücken. Nach einem kurzen, steilen Anstieg durchqueren wir den weiten Talkessel der Ortschaft Tal. Rechts stürzt ein Wasserfall die Hänge hinab, und wir steigen weiter stetig an. Nach dem Kontrollposten am Eingang zum Distrikt Manang erreichen wir Dharapani. Zwischen den dicht bewaldeten Berghängen wartet unsere heutige Lodge. Es wird Zeit für das nepalesische Nationalgericht Dal Bhat.

600 Hm50 Hm5 - 6 hFrühstück

7. Tag:
Die Hochebene von Pisang | 3.200 m

Noch einmal ein Tag mit duftenden Kiefernwäldern. Der Weg folgt dem schmalen Flusstal. Ein kurzer Anstieg, und zu unserer Rechten öffnet sich der Blick auf die gewaltige Felswand des Paungda Danda, die sich mehr als 1.500 Meter über dem Talboden aufwölbt. Sie ist geformt wie ein Wokkessel, und die Einheimischen glauben, dass diese Felsrampe seit Menschengedenken dafür da ist, die Toten in den Himmel zu befördern. Der Weg wird flacher, und in unserer sonnigen Lodge genießen wir den Ausblick auf die Hochfläche mit den ersten Yaks auf den Hochweiden. Ganz hinten sehen wir schon die Häuser von Upper Pisang am Hang in der Sonne leuchten. Der Ort ist zweigeteilt in Upper und Lower Pisang. Sollten wir unten schlafen, lohnt sich ein Akklimatisations-Abstecher hinauf nach Upper Pisang in das frisch renovierte Kloster direkt gegenüber der Nordflanke der Annapurna II.

550 Hm40 Hm5 - 7 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

8. Tag:
Auf alten Pfaden nach Manang | 3.540 m

Wir wählen die aussichtsreichere Höhenroute über Upper Pisang. In steilen Serpentinen steigen wir nach Ghyaru auf 3.670 Meter. Vom Dorf reicht das Panorama über Annapurna II und III, Gangapurna und Tilicho Peak. Der Blick zurück zeigt den Pisang Peak, einen beliebten, aber nicht ungefährlichen 6000er. Anschließend führt der Weg weiter über Ngawal. Hier oben herrschen die kargen Verhältnisse, wie sie schon seit Jahrhunderten bestehen. Bauern, Yaks und Hochweiden, umgeben von beeindruckenden Eisgipfeln. Ausblicke, die für die Ewigkeit bleiben. Über von Eis ausgewaschene Geröllhänge, die einer Mondlandschaft gleichen, steigen wir hinab nach Manang. Kurz vor der Annapurna-Metropole passieren wir noch das uralte Kloster von Braga. Hier hat sich die vorbuddhistische Bön-Kultur zum Teil bewahrt. Ein lohnender Besuch für den Pausentag. Und unbedingt einen Blick in den hinteren Altarraum wagen – hier stehen unzählige Buddhafiguren. Doch jetzt spurten wir los, denn die Bäckereien in Manang mit köstlichem Apfelkuchen warten auf uns.

850 Hm500 Hm6 - 8 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

9. Tag:
Akklimatisation in Manang | 3.540 m

Ein aktiver Ruhetag hilft dem Körper, sich an die dünnere Luft zu gewöhnen. Wir steigen etwa 300 Höhenmeter zum Chongkor-Aussichtspunkt oder zum türkisfarbenen Gangapurna-Gletschersee auf. Dabei blicken wir auf die Hängegletscher und Eisabbrüche von Gangapurna und Annapurna IV sowie auf das alte Kloster von Braga. Der Nachmittag bleibt zur Erholung in Manango der eben dem Klosterbesuch in Braga vorbehalten.

300 Hm3 - 4 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

10. Tag:
Der Abstecher zum Tilicho Lake beginnt: Siri Kharka | 4.060 m

Wir verlassen die Hauptroute der Annapurna-Runde und wenden uns der abgelegenen Tilicho-Region zu. Noch einmal haben wir von einer Stupa aus den Blick ins Tal zurück, und fast die gesamte Annapurna Range baut sich vor uns auf. Der Weg steigt durch die Ruinen von Old Khangsar in eine trockene, windgeprägte Hochgebirgslandschaft mit niedrigen Wacholderbüschen. Im kleinen Weiler Siri Kharka öffnet sich der Blick auf die mächtigen Felswände um Tare Kang und Tilicho Peak. Das Wort Kharka bedeutet „Weideland“ und bezeichnet Gebiete, die nur in den Sommermonaten belebt und bewirtschaftet sind. Wir sind nun abseits der Hauptroute. Oft sind hier wild lebende Blauschafe zu sehen – die klassischen Beutetiere der Schneeleoparden. Über uns schweben Lämmergeier, die hier an den steilen Südflanken die Aufwinde nutzen.

600 Hm100 HmLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

11. Tag:
Hoch hinauf zum Tilicho Base Camp | 4.150 m

Diese Etappe verlangt Trittsicherheit und volle Aufmerksamkeit. Ein schmaler Pfad quert eine ausgedehnte Erdrutschzone mit steilen, lockeren Geröllhängen und bizarr ausgewaschenen Felstürmen. Nach mehreren Gletscherbächen erreichen wir das einsam gelegene Tilicho Base Camp unmittelbar unter den hohen Bergflanken. Hier oben ist es schon kalt, und nachts wird das Wasser in den Leitungen gefrieren. Ein erster Härtetest für den Thorong La Pass. Umso größer ist unsere Hochachtung vor den Nepalis, die hier den ganzen Sommer verbringen und oft noch in den späten Abendstunden barfuß unterwegs sind.

400 Hm300 Hm5 - 7 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

12. Tag:
In der Eiswüste des Tilicho Lake | 4.920 m

Heute wollen wir es wissen. Noch vor Tagesanbruch steigen wir in steilen Serpentinen über gefrorenes Geröll und je nach Verhältnissen auch Schnee hinauf zu unserem Tagesziel. Auf 4.920 Metern liegt der Tilicho Lake, einer der höchstgelegenen großen Seen der Erde. Sein türkisfarbenes Wasser wird von Tilicho Peak und Nilgiri North eingerahmt. Wieder ein Bild für die Ewigkeit. Nach dem Abstieg zum Base Camp und einer Mittagspause queren wir erneut die Erdrutschzone und kehren nach Siri Kharka zurück. Die Akklimatisation für den Thorong La Pass ist nun perfekt.

800 Hm6 - 7 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

13. Tag:
Das Hochland vor dem Pass: Yak Kharka | 4.050 m

Wir steigen in Richtung Khangsar ab und überqueren das Flussbett des Thorong Khola auf einer Holzbrücke. Durch offene Weideflächen und alpine Matten gelangen wir zurück auf die Hauptroute der Annapurna-Runde. Yak Kharka ist wieder eine hoch gelegene Weidesiedlung und unser Nachtlager für heute. Wer noch etwas Höhenluft schnuppern möchte, steigt noch wenige hundert Höhenmeter durch das Weideland direkt am Ort auf. Von hier haben wir den ersten Blick auf den Hauptgipfel – die Annapurna I. Noch ein unscheinbarer Zipfel oberhalb des riesigen Gesamtmassivs. Mit etwas Glück sehen wir auch hier Yaks und Blauschafe vor der Kulisse des Chulu West.

250 Hm250 Hm3 - 4 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

14. Tag:
Aufstieg zum Finale, Thorong High Camp | 4.880 m

Die Etappe ist kurz, aber fordernd. Über Ledar, eine Hängebrücke und einen Geröllhang erreichen wir zunächst Thorong Phedi auf 4.450 Metern. Hier lockt eine ausgedehnte Mittagspause in der warmen Sonne, bevor wir die letzte Stunde zum High Camp aufsteigen. Auch im High Camp gibt es noch einen kleinen Gipfel, mit dem wir unsere Höhenanpassung verbessern können. Es sind kaum hundert Höhenmeter, diese eröffnen uns aber einen völlig neuen Blick auf die umliegenden Berge und auf die Hochfläche, die wir morgen auf dem Weg zum Thorong La überqueren wollen.

850 Hm50 Hm4 - 5 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

15. Tag:
Über den Thorong La Pass nach Mustang | 5.416 m

Gegen 4 Uhr brechen wir zur Königsetappe auf. Der drei- bis fünfstündige Anstieg führt über gefrorenen Schotter und möglicherweise Schnee zum Thorong La auf 5.416 Metern. Gebetsfahnen markieren die Passhöhe. Zugegeben, der Weg dorthin scheint endlos, da er vor allem zum Schluss nicht gerade steil ist. Denn von Weitem sehen wir schon die Gebetsfahnen auf der Passhöhe in der Morgensonne. Noch einige Schritte, dann ist es geschafft. Eine völlig neue Welt eröffnet sich vor uns: das weite Panorama auf den Dhaulagiri, den dritten 8000er, und die Berge des Damodar Himal. Dolpo und das Königreich Mustang liegen vor uns und unter uns die tiefste Schlucht der Welt, die Kali Gandaki. Ein langer, steiler Abstieg von mehr als 1.600 Höhenmetern bringt uns bis nach Muktinath im Mustang. Ein heiliger Ort mit Tempel und einem ewig brennenden Feuer. Der heilige Tempelbezirk ist für Hindus und Buddhisten gleichermaßen bedeutend. Hundertacht kupferne Bullenköpfe speien frisches, eiskaltes Gletscherwasser in ein Wasserbecken. Ein Ziel etlicher Pilger.

550 Hm1700 Hm8 - 11 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

16. Tag:
Im tiefsten Tal der Erde bis Marpha | 2.670 m

Am Morgen besuchen wir genau diese 108 Wasserspeier von Muktinath, dann biegen wir links in den Mustang ab. Die Landschaft ist trocken und dürr, erinnert an Tibet – ebenso wie die tönernen Wehrtürme von Jharkot. Wir erreichen Kagbeni. Das mittelalterlich wirkende Dorf liegt am Zugang nach Upper Mustang. Entlang des breiten, windigen Flussbetts des Kali Gandaki wandern wir weiter nach Marpha. Das traditionelle Thakali-Dorf ist für seine engen Steingassen, flachen Dächer und Apfelgärten bekannt.

100 Hm1300 Hm6 - 7 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

17. Tag:
Entspannen in den heißen Quellen von Tatopani | 1.190 m

Sehr früh am Morgen schnappen wir uns einen privaten Jeep oder Kleinbus und legen die erste Flachstrecke des Gandaki-Tals bis nach Ghasa motorisiert zurück. In Ghasa kommen dann die Wandertiefel wieder zum Einsatz. Zu Fuß überqueren wir den Kali Gandaki. Hier ist es deutlich ruhiger – es ist die alte Trekkingstrecke aus den 80er-Jahren. Kleine verfallene Lodges zeugen noch davon. Über lange Steintreppen steigen wir entlang des Kali Gandaki weiter ab. Unterwegs passieren wir den mächtigen Rupse-Wasserfall und wandern durch subtropische Vegetation, Orangenhaine und kleine Bauerndörfer. Unglaublich, wenn man bedenkt, wo wir vor drei Tagen noch waren. Tatopani ist erreicht. Der Ortsname bedeutet „Heißes Wasser“. Wir lassen den Nachmittag in den natürlichen heißen Quellen am Fluss ausklingen!

50 Hm800 Hm5 - 6 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

18. Tag:
Durch Felder und Dörfer nach Ghorepani | 2.860 m

Heute wartet ein langer Anstieg von mehr als 1.600 Höhenmetern auf uns. Die Muskeln sind vom warmen Wasser gelockert, wir sind bestens an die Höhe angepasst. Es wird erstaunlich leicht gehen. Zumal der Weg keineswegs eintönig ist. Überall sehen wir kleine Bauernhäuser und die Gurung-Bevölkerung bei der Landarbeit. Das Familienleben findet im Freien statt, und wir sind mittendrin. Kurz vor Ghorepani kühlt die Luft deutlich ab, und riesige Rhododendronbäume säumen den Pfad. In Ghorepani stehen Dhaulagiri South und Annapurna South eindrucksvoll über dem Horizont.

1700 Hm7 - 8 hLandestypische Lodge | Pension | GästehausHalbpension

19. Tag:
Sonnenaufgang am Poon Hill und weiter nach Pokhara

Noch vor Sonnenaufgang steigen wir in etwa 45 Minuten zum Poon Hill (3.210 m) auf. Im ersten Licht des Tages leuchten die Massive von Dhaulagiri und Annapurna, daneben erhebt sich die markante Spitze des Machhapuchhre. Dieses Ereignis feiern wir mit Hunderten anderen Menschen, die aus der ganzen Welt nach Nepal gereist und hierher gewandert sind. Nach einem gemütlichen Frühstück in Ghorepani folgt der lange Abstieg über Tausende Steinstufen durch Ulleri und Tikhedhunga bis Birethanti. Hier ist das Trekking zu Ende. Kein großes Tor, keine feiernden Fans, nur ein riesiger Warenumschlagplatz, der die gesamte Annapurna-Region versorgt. Hier kaufen die Träger ihre Waren, die sie in die abgelegenen Dörfer tragen. Darunter genau das Essen, das wir in den letzten 16 Tagen gegessen haben. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Von hier fahren wir noch knapp zwei Stunden nach Pokhara und lassen den Tag entspannt am Seeufer ausklingen.

350 Hm1800 HmWaterfront ResortFrühstück

20. Tag:
Freier Tag in Pokhara | 820 m

Der Tag gehört ganz der Erholung. Wer möchte, fährt mit einem Ruderboot über den Phewa-See, besucht die Weltfriedenspagode, den Davis-Wasserfall oder die Gupteshwor-Höhle. Ebenso verlockend sind eine Massage oder ein ruhiger Nachmittag in einem der Cafés am See – mit Blick auf die Berge, die sich bei klarem Wetter im Wasser spiegeln.

Waterfront ResortFrühstück

21. Tag:
Flug von Pokhara nach Kathmandu

Ein kurzer Transfer bringt uns zum Flughafen von Pokhara. Während des etwa 25-minütigen Fluges nach Kathmandu eröffnen sich bei guter Sicht noch einmal Ausblicke auf Annapurna, Manaslu und Ganesh Himal. Anschließend fahren wir zu unserem Hotel bei Boudhanath. Am Abend beschließen wir die Reise bei einem gemeinsamen Abschiedsessen mit nepalesischem Kulturprogramm.

Rokpa GuesthouseFrühstück

22. Tag:
Tschau Kathmandu

Mit dem Transfer zum Tribhuvan International Airport endet unsere Reise durch Nepal. Je nach Abflugzeit bleibt uns noch etwas Zeit für letzte Besorgungen oder eine Dankes-Puja an der Stupa von Boudhanath. Anschließend treten wir den Rückflug nach Deutschland an.

 

 

 

 

 

 

Frühstück

23. Tag:
Ankunft in Deutschland oder Verlängerung im Chitwan Nationalpark

Je nach Fluggesellschaft landen wir im Laufe des Tages in Deutschland, wo unsere Reise endet.

Unsere Empfehlungen im Anschluss:

Tierbeobachtungen im Chitwan Nationalpark (3-tägiger Anschluss von Kathmandu aus)

Frühstück

Anforderungen Erhebliche Alpine Erfahrung | Erheblich - Anspruchsvolle alpine Unternehmung

Alpine Erfahrung

Level 1
Level 2
Level 3
Level 4
Level 5

Anforderungen

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Schwierigkeit
3.2

Du bist teamfähig, offen gegenüber fremden Religionen und Kulturen und bereit, auf den üblichen westeuropäischen Komfort zu verzichten. Hilfsbereitschaft und Toleranz innerhalb der Gruppe sind für Dich selbstverständlich.

Detaillierte Anforderungen

Leistungen Bei dieser Tour hast du folgende Inklusivleistungen, Exklusivleistungen und Reiseoptionen.

Leistungen inklusive
  • Hin-/Rückflug ab/bis München oder Frankfurt (Alternative Flughäfen auf Anfrage)
  • Komplette Organisation und Durchführung durch unseren deutschsprachigen Partner vor Ort
  • Inlandsflug Pokhara - Kathmandu
  • 3 x Übernachtung inkl. Frühstück | ROKPA Guesthouse o.ä. in Kathmandu
  • 2 x Übernachtung inkl. Frühstück | Mittelklasse Hotel / Guesthouse in Pokara Lakeside
  • 15 x Übernachtung inkl. Halbpension | Lodges - während des Trekkings
  • Professioneller Englischsprachiger einheimischer Bergführer
  • Sämtliche Transfers vor Ort gem. Programm
  • "Welcome Dinner" am ersten Abend
  • Stadtführung in Kathmandu mit deutschsprachigem Führer gem. Programm
  • Sämtliche Nationalpark Gebühren
  • Permits und Genehmigungen
  • Marschtee
  • Einheimische Begleitmannschaft und Träger (max. 13 kg pro Person)
  • Flaschensauerstoff und Erste Hilfe Paket
  • "Farewell Dinner" am letzten Abend
  • Ab 4 TN zusätzlicher Assistant Guide
  • AW Plus Paket | Reservierung | Komfort | Sicherheit
Leistungen zubuchbar
  • Expeditionsschlafsack | Leihweise: 50,- €
Reiseoptionen
  • Rail and Fly mit der Deutschen Bahn (Vermittlungsleistung): 95,- €
  • Buchung Einzelzimmer Kathmandu: 350,- €
  • Buchung Einzelzimmer Pokhara: 150,- €
  • Tourpreis ohne Flug: -1200,- €
  • Reisebaustein Nepal | Chitwan Nationalpark - ab 390 €: 390,- €
Leistungen exklusive
  • zusätzliche Mahlzeiten & Getränke in Kathmandu und während des Trekkings (ca. 10 - 15 € pro Tag)
  • Freiwillige Trinkgelder (ca. 80 €)
  • Gebühren für heiße Duschen und Aufladen von Batterien während des Trekkings
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen außerhalb des Reiseprogramms
  • Visakosten (50 USD)
  • Zusatzkosten infolge von Änderungen des geplanten Reiseverlaufs
  • Beachte, dass bei PKW-Anreise in der Regel Parkgebühren anfallen
  • *Zusatzkosten können variieren und dienen nur zur Orientierung.

TourtermineLeider stehen für diese Tour keine Termine an.
Du hast jedoch die Möglichkeit einen Wunschtermin anzufragen!

Unterkünfte während der Tour Hier findest du Informationen rund um die Unterkünfte dieser Tour

CO2 Emissionen Bei dieser Tour entstehen folgende CO2 Mengen.

Für uns ist Klimaschutz kein Schlagwort, sondern Anliegen. Unser Motto lautet: „Wir tun, was WIR können“ - und was wir können, ist verantwortungsvoll auf Tour gehen. Dazu gehört für uns selbstverständlich auch, dass die CO2-Bilanz stimmt. Ganz ohne CO2-Fußabdruck kommt man nicht auf den Berg. Aber wie groß der ausfällt, ist sehr wohl plan- und steuerbar. Da setzen wir an. Wir haben für alle unsere Angebote die CO2-Emissionen genau und transparent kalkuliert und dabei analysiert, welche Stellschrauben es gibt, um maximal klimafreundlich in die Berge zu kommen und dort unterwegs zu sein. Diese Infos findet Ihr in den Tourenbeschreibungen – genauso wie passgenaue Lösungen dafür, den eigenen Beitrag zum Klimaschutz optimal zu gestalten.

#wirtunwaswirkönnen

... um die CO2 Bilanz unserer Bergführer zu optimieren!
Unvermeidbare Emissionen gleichen wir durch Investitionen in Klimaschutzprojekte und Klimabildung aus.

CO 2
2.816 kg
Unterkunft
228 kg
Flug
2.523 kg
Transport
12 kg
Aktivität
53 kg
Versicherungen

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.
Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.
Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

 

Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf – etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg – können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

 

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

 

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

 

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

 

FAQ Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dieser Tour

Kann ich auch von einem anderen Flughafen aus anreisen?

Das ist in aller Regel möglich! Bitte teile uns im Verlauf der Buchung mit, von wo Du abfliegen möchtest. Gerne prüfen wir vor der Buchungsbestätigung alternative Abflughäfen und teilen Dir etwaige Aufpreise mit.

Wie & Wann erhalte ich mein Flugticket?

Spätestens mit der letzten Information stellen wir die Details zum Flug und das Flugticket in Deinem Kundenlogin zum Download bereit. Wenn Du zwischenzeitlich Fragen zu den Flugzeiten hast, kontaktiere uns einfach.

Gibt es auch die Möglichkeit für eine Sondergruppe?

Du suchst das Bergerlebnis mit Deiner Familie, Freunden oder Bergkameraden? Gern ermöglichen wir Dir eine Sondergruppe für diese Tour. Sende uns dazu einfach eine Anfrage.

Wie kann ich mich zuhause auf große Höhen vorbereiten?

Trekkingtouren und Expeditionen in große Höhen bergen die Gefahr der Höhenkrankheit, insbesondere wenn die Aufstiege schnell und in kurzer Zeit erfolgen, wie z. B. am Kilimanjaro. Daher kann zusätzlich zur benötigten körperlichen Fitness die Anpassung des Körpers an die Höhenbedingungen Deiner geplanten Tour bereits im Vorfeld durchaus sinnvoll sein und Deine Gipfelchancen deutlich erhöhen. Eine ideale Höhenvorbereitung kann dabei direkt von zuhause aus mittels eines mobilen Höhentrainingssystems und individuellen Trainingsplans erfolgen.

 

Ich bin körperlich fit - kann ich trotzdem höhenkrank werden?

Nach aktuellem Forschungsstand ist die Anfälligkeit für Höhenkrankheit genetisch bedingt. Auch Tagesform, Wetter und Luftdruckverhältnisse sowie das Gehtempo spielen eine wichtige Rolle. Die körperliche Fitness ist dabei eher zweitrangig. Dennoch solltest Du nicht nur eine entsprechende Fitness mitbringen, um körperlich die Anforderungen Deines Gipfelziels zu erfüllen. Eine gute Ausdauer hilft Dir auch dabei, um den zur Verfügung stehenden Sauerstoff in der Luft effizient zu nutzen. Wie letztendlich Deine Veranlagung in Bezug auf Höhenverträglichkeit ist und wie Dein Körper auf große Höhen reagiert, kannst Du im Vorfeld mit einem Höhenverträglichkeitstest abklären.

 

Wann macht eine Vorakklimatisation Sinn?

Geht Deine Reiseplanung deutlich über 4.000 m Höhe hinaus, solltest Du Dich mit dem Thema Vorakklimatisation beschäftigen. Der Faktor Zeit spielt hierbei eine wichtige Rolle. Daher beginne mit der Planung Deines Höhentrainings möglichst bald nach Deiner Reisebuchung, um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können.

 

An wen kann ich mich für ein Höhentraining wenden?

Als kompetenten und professionellen Partner für Deine Höhenanpassung in Deinen eigenen vier Wänden empfehlen wir Dir:

Höhenvorbereitug Markus Göbel

Höhenvorbereitung Markus Göbel, Tel. +49 (0)172 1778820

 

Ich bin gut vorbereitet und es geht los - was kann ich vor Ort noch tun?

  • Achte auf Deine Aufstiegsgeschwindigkeit! Langsames Gehen ist in großen Höhen das A und O für eine erfolgreiche Höhenanpassung am Berg.
  • Viel Trinken! Durch die Kombination verschiedener Faktoren wie trockene Luft, schnellere Atmung und Anpassung des Körpers kannst Du in der Höhe schnell dehydrieren. Behalte daher Deinen Flüssigkeitshaushalt im Blick!
  • Höre auf Deinen Körper! Sollten Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auftreten und anhalten, besprich diese mit Deinem Bergführer. Dies kann überlebenswichtig sein!

 

Weitere Informationen zum Thema Akklimatisation und Höhenkrankheit findest Du hier.

Ist auf meiner Reise der Einsatz von Drohnen erlaubt?

Ob Drohnen in einem Land oder insbesondere auch in einem Nationalpark erlaubt sind, hängt vom jeweiligen Land und den spezifischen Regelungen des Nationalparks ab. In vielen Ländern und Parks ist der Einsatz von Drohnen aus Gründen des Naturschutzes, der Tierwelt und der Ruhe der Besucher verboten oder stark eingeschränkt. Daher solltest Du Dich vorher bei den zuständigen Parkverwaltungen oder offiziellen Webseiten entsprechend informieren.

Weitere häufige Fragen zu Bergreisen mit Bergführer findest Du in unserem Hilfe-Center.

Neuigkeiten Aktuelles zur Tour.

Cookie Einstellungen

Wir setzen automatisiert nur technisch notwendige Cookies, deren Daten von uns nicht weitergegeben werden und ausschließlich zur Bereitstellung der Funktionalität dieser Seite dienen.

Außerdem verwenden wir Cookies, die Dein Verhalten beim Besuch der Webseiten messen, um das Interesse unserer Besucher besser kennen zu lernen. Wir erheben dabei nur pseudonyme Daten, eine Identifikation Deiner Person erfolgt nicht.

Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.